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Kommunionkinder stellen sich der Pfarrei vor

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FFW-Patenbitten: Weihmörtinger stellen Asbacher auf harte Probe Drucken E-Mail
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Geschrieben von Matthias Pfefferkorn   
Mittwoch, 25. November 2009

Feuerwehr Asbach feiert im kommenden Jahr ihr 125-jähriges Bestehen – Kameradschaftliche Verbundenheit seit nunmehr über 75 Jahren.

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Im kommenden Jahr feiert die Freiwillige Feuerwehr Asbach das 125-Jahr-Fest. Als Paten hat man dazu die Nachbarwehr aus Weihmörting auserkoren, und diese stellte beim Patenbitten hohe Bedingungen.
Um die Forderungen des neuen Paten etwas zu dämpfen hatten die Asbacher Wehrleute einige Geschenke für die Weihmörtinger mitgebracht. Sie hatten Bier, Würste und Brezen dabei, als sie im Gasthaus Pilzweger einmarschierten. Nach einer ordentlichen Stärkung mit Spanferkelrollbraten begrüßten dort die Vorstände der Weihmörtinger und Asbacher Wehr, Franz Härringer und Josef Harbeck, besonders die Ehrengäste, Bürgermeister Franz Schönmoser mit seinen Stellvertretern Josef Kümmerle und Max Ebertseder (zugleich KBM), die Marktgemeinderäte Hans Pirkl, Robert Obermeier, Eduard Peschl und Roland Hopper, KBI Peter Högl, Ehren-KBM Herbert Egger, die Weihmörtinger Fahnenmutter Christine Haslinger mit ihren Festdamen Franziska Kümmerle, Julia Haslinger, Lisa Rieger, Evi Schlötterer und Maria Jodlbauer und die Asbacher Festmutter Claudia Zimmerer mit ihren Festdamen Lisa Bobenstetter, Verena Naßauer, Lisa Zimmerer und Julia Schätz. Für Fahnenmutter, Festmutter und Festdamen hatte Harbeck Blumen mitgebracht.
Franz Härringer machte es Josef Harbeck schnell klar dass die Weihmörtinger Mannen hohe Forderungen haben, bevor sie die Patenschaft übernehmen – und die Asbacher bei den angebotenen Geschenken noch ordentlich drauflegen mussten.  Nach dem flehentlichen Bitten von Vorstand Harbeck und Kommandant Benedikt Steindorfer mussten diese mit vier Leidensgenossen ihrer Wehr erst einige Prüfungen ablegen. Ein von den Asbachern mitgebrachtes eigenes Scheitl – das eher einer Gebetsbank glich – wurde sofort konfisziert. Da hatten die Weihmörtinger schon ein anderes Holz vor der Hüttn – ein von Karl-Heinz Heber angefertigtes und von Dominik Wittek graviertes spitzes Scheitl. Die Vorstandschaft des Jubiläumsvereins hatte keine Wahl und sank zähneknirschend auf die Knie, aber nicht ohne Kontrolle von Patenbraut Julia Schätz, die das besagte Körperteil der Delinquenten nach Knieschützern untersuchte.
Damit sie auf dem Scheitl nicht verdursteten, bekamen sie als erstes ein Stamperl Wüstenschnaps (ein Glas Semmelbrösel) serviert. Um die Grausamkeiten noch weiter auszudehnen, mussten zwei Asbacher Wehrmänner ihre Kameraden mit Tomatensuppe füttern. Ob sie ihre Krawatten ordentlichen binden können wurde getestet – natürlicher mit erschwerten Bedingungen. So mussten alle Feuerwehrhandschuhe tragen. Weiters wurde der Vorstandschaft von ihrer Festmutter und ihren Festdamen ein Kochlöffel einmal quer durch die Kleidung – von der Socke bis zum Hemd – geschoben, was für etliche Lacher im Saal sorgte. Immer wieder hörte man die Asbacher flehen: „Bitte, Bitte Weihmörtinger, machts uns a Ged!“.  Doch diese blieben standhaft und so gingen die Forderungen weiter. Die drei Fahnenjunker der Asbacher Wehr, Markus Hopper, Franz-Josef Jodlbauer und Florian Schmidlehner  mussten ihre Bügelkünste unter Beweis stellen. Dabei hatte jeder ein völlig zerknittertes Feuerwehrhemd zu bügeln, was gar nicht so einfach war. Markus Hopper bekam noch eine Spezialaufgabe: Er musste mit verbundenen Augen den Stiel der Asbacher Fahne erraten. Zur Auswahl hatte er unter anderem den Stiel einer Mistgabel, eines Besens und einer Feuerwehrfahne. Diese Aufgabe war nicht ohne Hintergrund. Hopper hatte nämlich beim Egglfinger Feuerwehrjubiläum im Frühjahr die Asbacher Fahne mit der Fahne der Feuerwehr Weng vertauscht und so musste er beweisen ob er die eigene Fahne mittlerweile kennt. Als Strafe dafür musste er Bier aus einem DM-Strahlrohr trinken. Damit mehr Bier reinging, hatte man einen Stützkrümmer mit Reduzierungen ans Strahlrohr gebaut.
Damit waren aber die Forderungen immer noch nicht erfüllt. Oberlöschmeister Matthias Pfefferkorn von der FF Weihmörting hatte einen 10-Punkte-Plan ausgearbeitet, den er der Asbacher Vorstandschaft vortrug. Sie mussten etwa versprechen die Hälfte der Zeche zu bezahlen, einen Heimbringservice für die Weihmörtinger bei der Zeltdisco einzurichten oder das Weihmörtinger Löschgruppenfahrzeug einmal zu putzen – Innen und Außen. Für Jubel im Saal sorgte das Versprechen das es an allen drei Festtagen – gefeiert wird vom 4. - 6. Juni 210 – an Freibier nicht mangeln soll.
Nun waren die Weihmörtinger endlich bereit die Patenschaft anzutreten und die Asbacher waren von ihren Qualen erlöst. Somit konnte zum gemütlichen Teil des Abends übergegangen und in fröhlicher Runde weitergefeiert werden.
Einen Ehrenplatz bekommt ein schöner 2-Liter-Krug vom Patenbitter überreicht und die kameradschaftliche Verbundenheit, die mit der Patenschaft 1934 begonnen hat ist nochmals vertieft worden.

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Das traditionelle Scheitlknien durch (v.l.) Vorstand Josef Harbeck, 2. Kommandant Stefan Grassel, Kommandant Benedikt Steindorfer, Schatzmeister Norbert Jetzinger, Schriftführer Markus Harbeck, Franz Moser (alle FF Asbach), dahinter (v.l.) Oberlöschmeister Matthias Pfefferkorn, 2. Vorstand Franz Pfefferkorn (beide FF Weihmörting) und 2. Vorstand Günther Harbeck (FF Asbach)

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Harte Vorgabe der Weihmörtinger Wehrleute: Die Feuerwehrkameraden aus Asbach mussten eine Suppenschale auslöffeln. Vorstand Franz Härringer (stehend dahinter) moderierte durch den Abend.

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Die Lacher auf seiner Seite hatte Markus Hopper (sitzend) beim Fahnen ertasten. Vorstand Franz Härringer, Kommandant Christian Maier und Patenbraut Julia Schätz (v.l.) waren sichtlich erfreut.

 
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